Pflege eines Maschendrahtzauns

Für Hausbesitzer die sich für den Bau eines Maschendrahtzaunes entschieden haben, müssen sich zunächst für einige Jahre keine Gedanken um die Pflege machen. Zusammen mit dem Gartentor wire-mesh-fence-260042_640 (1)ist dieser über lange Zeit kaum anfällig für Rost. Doch auch ein Maschendrahtzaun mit dem zugehörigen Gartentor, hält nicht ein Leben lang. Sind einige Jahre vergangen, muss auch hier das Augenmerk auf den Erhalt des Zaunes und dessen Optik gelegt werden. Zäune und Gartentore sind täglich den Witterungen schutzlos ausgeliefert. Dies hinterlässt natürlich Spuren und auch der stabilste Maschendrahtzaun beginnt irgendwann zu Rosten.

Erhalten eines Maschendrahtzauns

Bei einem Maschendrahtzaun gibt es zwar einige Materialien, die das Durchrosten sehr lange Zeit verhindern, aber davor schützen können diese nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Maschendrahtzaun verzinkt, oder mit Kunststoff ummantelt ist. Irgendwann tauchen die ersten rostigen Stellen auf, die durch Regen, Schnee, Hagel und weitere Umwelteinflüsse entstehen. Um größeren Schäden rechtzeitig entgegen zu wirken, müssen die Rost Stellen behandelt werden.

Anschließend lohnt sich für einen zusätzlichen Schutz, das Streichen des Zaunes.
Doch als erstes sollte mit einer Drahtbürste die größeren Stellen abgeschrubbt werden. Dabei werden auch lose Partikel und festsitzender Schmutz mit entfernt. Nach der groben Vorbehandlung, werden zuerst die rostigen Stellen und anschließend der gesamte Zaun angeschliffen. Zudem sollten insbesondere die Pfosten gründlich geschliffen werden, denn diese sind für die Stabilität des Zaunes verantwortlich und bedürfen deshalb eines besonderen Schutzes vor Durchrosten.

Streichen des Zaunes

So pflegeleicht der Maschendrahtzaun eigentlich ist, so ungleich Aufwendiger gestaltet sich das streichen. Besonders beim Schleifen muss gründlich vorgegangen werden. Jede Ecke sollte so gut wie eben möglich angeraut werden. Nur so können die Grundierung und die Farbe später besser haften. Nach dem gründlichen Anschleifen wird mit einem Lappen und einem Handbesen, der Schleifstaub und restlicher Schmutz entfernt. Danach folgt der erste Anstrich mit der Grundierung. Für die kleinen Flächen und Ecken, verwendet man idealerweise einen mittleren Ring Pinsel. Damit werden die Ecken und Ränder gestrichen.

Größere Flächen können mit einer Neopren Walze gerollt werden. Diese gibt der Farbe eine feine und gleichmäßige Struktur.
Die Grundierung braucht mindestens 12 Stunden, bis sie komplett trocken ist, und der Endanstrich erfolgen kann. Hierbei wird genauso verfahren, wie bei der Grundierung. Jedoch sollte der Lack etwas mit Universal Verdünnung verdünnt werden, um eine bessere Fließeigenschaft zu erhalten. Für die Grundierung verwendet man am besten eine Rostschutz Farbe und der Lack sollte auf Kunstharzbasis sein. Wasserlack eignet sich nicht.